Menu

Fakten zur Hyperhidrose-Behandlung

Behandlungsmethoden:narbensparend
Behandlungsdauer:2 h
Betäubung:Vollnarkose
Nachbehandlung:Kompression
Fadenzug:nicht notwendig
Gesellschaftsfähigkeit:2 Wochen
Kosten:2500 je Seite

Hyperhidrose


Jeder Mensch leidet gelegentlich unter starkem Schwitzen, sei es wetterbedingt oder aufgrund von körperlicher Anstrengung. Bei einigen Menschen ist die Schwitzneigung jedoch dauerhaft verstärkt. Sie schwitzen auch ohne erkennbaren Anlass stark. Man spricht dann von einer sogenannten Hyperhidrose.

Für die Betroffenen bringt das übermäßige Schwitzen oft erhebliche Einschränkungen mit sich. Sie haben Probleme mit dem Tragen normaler Kleidung, entwickeln schnell starke Schweißflecken oder leiden unter schwitzigen Händen. Nicht selten ziehen sich Hyperhidrose-Patienten mehr und mehr zurück, um den unangenehmen Situationen im täglichen Miteinander aus dem Weg zu gehen.

Hyperhidrose lässt sich jedoch heutzutage auf verschiedenen Wegen erfolgreich therapieren. Bei der operativen Behandlung werden die Schweißdrüsen im Bereich der Achselhöhlen abgesaugt. Eine andere Möglichkeit ist die Botoxbehandlung, um die Aktivität der betroffenen Schweißdrüsen zu senken. In unserer Praxis in Hamburg bieten wir beide Therapieformen an.

Häufige Fragen zur Hyperhidrose

Mit der Hyperhidrose-Behandlung erzielen wir in aller Regel dauerhafte Resultate, da das entfernte Drüsengewebe nicht wieder nachwächst. In den behandelten Arealen verspüren Sie sofort eine deutliche Besserung.

Oftmals bleiben in Randbereichen noch vereinzelte Schweißdrüsen zurück. Diese sind weiterhin aktiv, sodass auch nach der Behandlung noch Beschwerden auftreten können. Bei Bedarf entfernen wir verbliebene Schweißdrüsen in einer weiteren Operation oder reduzieren ihre Aktivität durch gezielte Botox-Injektionen.

In der Regel verursacht die Hyperhidrose-Behandlung lediglich ein vorübergehendes Taubheitsgefühl. Nur in äußerst seltenen Fällen ist mit bleibenden Gefühlsstörungen zu rechnen.

Die berufliche Ausfallzeit beträgt etwa drei bis fünf Tage. Nach vier Wochen dürfen Sie wieder mit dem Sport beginnen.

Die Hyperhidrose-Behandlung birgt wie jeder chirurgische Eingriff gewisse OP-Risiken (z. B. Entzündungen, Wundheilungsstörungen oder Unverträglichkeitsreaktionen). Wie hoch das Komplikationsrisiko im individuellen Fall ist, hängt auch vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab.

Bei mangelnder Elastizität der Haut können kleinere Defekte im Gewebe entstehen, die aber innerhalb eines Monats rückstandslos abheilen sollten. Verbessert sich das Hautbild nicht, so kann eine nachträgliche Hautentfernung vorgenommen werden. In diesem Fall müssen Sie mit einer Narbenbildung rechnen. In sehr seltenen Fällen kommt es außerdem zu Sensibilitätsstörungen in den behandelten Bereichen.

Falls nach der Behandlung kleinere Schwitzareale zurückbleiben, können diese meist auch später noch ambulant korrigiert werden. Diese Nachbehandlung führen wir in Hamburg unter örtlicher Betäubung durch.

Einmal abgesaugte Zellen werden nicht wieder nachgebildet. Es kann daher von einem dauerhaften Resultat ausgegangen werden.

 

Was versteht man unter Hyperhidrose?

Als Hyperhidrose bezeichnet man eine vermehrte Schwitzneigung, die an verschiedenen Körperstellen auftreten kann. Hyperhidrose-Patienten leiden unter ungewöhnlich starkem Schwitzen unabhängig von Bewegung und Außentemperatur. Je nach Ausprägung führt dies zu großen Problemen im Alltag sowie im Umgang mit den Mitmenschen.

Hyperhidrose hat meist genetische Ursachen und lässt sich durch äußere Einflüsse kaum steuern. Gelegentlich treten die Beschwerden auch infolge einer Erkrankung oder Medikamenteneinnahme auf. In diesem Fall lassen die Symptome oft nach, wenn die Medikamente abgesetzt oder die auslösenden Krankheiten behandelt werden.

Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es?

Für die Behandlung von Hyperhidrose ist nicht immer gleich eine Operation erforderlich. Je nach Ausprägung und Patientenwunsch nehmen wir in Hamburg zunächst einen Behandlungsversuch mit Botulinumtoxin A vor. Botulinumtoxin oder Botox wird seit Jahrzehnten erfolgreich für medizinische Anwendungen eingesetzt. Bei Hyperhidrose zielt die Botoxbehandlung darauf ab, die Weiterleitung bestimmter Botenstoffe zu unterbinden und so die Schweißproduktion zu reduzieren. Führt diese Behandlung zu einer deutlichen Verbesserung, so kann sie gegebenenfalls ganz ohne chirurgischen Eingriff fortgeführt werden.

Wenn eine Botoxbehandlung nicht erwünscht ist oder nicht den erhofften Erfolg bringt, behandeln wir die Hyperhidrose durch operative Entfernung der Schweißdrüsen. Der Eingriff wird meist nach einer gewissen Schonzeit wiederholt, da verbliebene Drüsen in den angrenzenden Arealen weiter große Schweißmengen produzieren können. Auch kommt es in Reaktion auf die Behandlung oftmals zu einem vorübergehend vermehrten Schwitzen. Wie genau der Behandlungsablauf aussieht, legen wir für jeden Patienten individuell fest.

Was ist vor der Hyperhidrose-Behandlung zu beachten?

Wir führen vor der Hyperhidrose-Behandlung in Hamburg ein persönliches Gespräch mit jedem Patienten. Hier klären wir, welche Behandlungsform für Sie infrage kommt und welche Resultate zu erwarten sind. Zudem informieren wir Sie über alle Risiken und Nebenwirkungen der Behandlung.

Zwei Wochen vor dem Eingriff müssen aspirinhaltige Medikamente vorübergehend abgesetzt werden. Hierzu und zu weiteren Verhaltenstipps informiert Sie Ihr Arzt vor der Behandlung noch einmal persönlich.

Wie läuft die Behandlung ab?

Die Schweißdrüsenentfernung wird in der Regel ambulant und je nach Wunsch in Teil- oder Vollnarkose durchgeführt. Am Tag der Operation klären wir Sie nochmals über alle Details der Behandlung auf. Vom Anästhesisten erhalten Sie wichtige Informationen zur geplanten Narkoseart.

Im ersten Behandlungsschritt wird eine spezielle Flüssigkeit in die zu behandelnden Zonen injiziert, um Blutungen vorzubeugen. Nach einer gewissen Einwirkzeit beginnt der Chirurg dann mit dem Aussaugen und Ausschaben der Schweißdrüsen. Hierzu verwendet er spezielle Kanülen und löffelartige Instrumente. Ziel der Behandlung ist es, möglichst viele Schweißdrüsen und Drüsengänge zu zerstören.

Der Eingriff dauert etwa eine Stunde und hinterlässt lediglich winzige Hautschnitte, die im Bereich der Achselhöhlen später kaum sichtbar sind. Unmittelbar nach der Operation wird ein Kompressionsverband angelegt. Da der Eingriff meist ambulant durchgeführt wird, können Sie die Tagesklinik in Hamburg bereits nach wenigen Stunden wieder verlassen.

Nach der Hyperhidrose-Behandlung

Die Entfernung der Schweißdrüsen ist ein vergleichsweise leichter Eingriff und erfordert keine aufwendige Nachsorge. Bereits am ersten Tag nach der Operation dürfen Sie wieder duschen. Für ein optimales Resultat ist es wichtig, dass Sie den Kompressionsverband noch mindestens ein bis zwei Wochen lang tragen. Rund eine Woche nach dem Eingriff findet die erste Kontrolle statt.

In den ersten Wochen können die behandelten Stellen noch geschwollen sein. Ein Großteil der Schwellungen sollte sich jedoch innerhalb der ersten zwei Wochen zurückbilden. Häufig bilden sich auch deutliche Blutergüsse in Bereichen, die von der Behandlung selbst nicht betroffen waren. Bis sich das Gewebe vollständig normalisiert hat, müssen Sie etwa drei bis sechs Monate einplanen. Erst im Anschluss kann das endgültige Behandlungsergebnis beurteilt werden.

Kontaktieren Sie uns

Bei allen Fragen zur Hyperhidrose-Behandlung sind wir in Hamburg auch jederzeit persönlich für Sie da. Rufen Sie uns einfach an oder vereinbaren Sie per Kontaktformular einen unverbindlichen Beratungstermin.

Rufen Sie uns an

Wir sind erreichbar unter:

040 637 992 33